Erst der Kopf, dann die Hände
Standsicherheit, Tragfähigkeit, Sicht, Verkehrswege: Das sind die vier Themen, an denen die meisten Staplerunfälle hängen. Im Video sieht man in Sekunden, wofür es im Lehrbuch eine Seite braucht. Ein kippender Stapler, eine Last, die in der Kurve rutscht, ein Fußgänger im toten Winkel. Danach muss man niemandem mehr erklären, warum die Gabel unten bleibt.

Dann in die Praxis
Erst danach geht es auf den Stapler. Aufnehmen, Absetzen, Rangieren, Stapeln. Mit dem Wissen im Kopf fährt man anders: langsamer an den kritischen Stellen, ruhiger beim Heben, aufmerksamer beim Rückwärtsfahren. Am Ende des Tages steht die Prüfung, und den Fahrausweis gibt es direkt danach.
Fahrausweis ist nicht gleich Fahrerlaubnis
Ein Punkt, den viele Betriebe unterschätzen: Der Fahrausweis zeigt, dass jemand ausgebildet ist. Fahren darf er im Betrieb aber erst mit der schriftlichen Beauftragung durch den Unternehmer. Wer ohne Fahrausweis und Beauftragung Stapler fährt, fährt auf das Risiko des Betriebs. Bei einem Unfall fragt die Berufsgenossenschaft zuerst: Wer hat ihn fahren lassen? Mehr dazu in unserem Beitrag zur Haftung beim Gabelstapler.
Danke an die Gruppe
Danke an alle Teilnehmer für die Fragen und die Aufmerksamkeit.
Staplerschein für Sie oder Ihr Team
Ein Tag, Theorie und Praxis, Fahrausweis direkt danach. Im Schulungszentrum Nagold oder bei Ihnen im Betrieb an Ihren Geräten. Vorher kostenlos üben können Sie in der Lernwelt, alle Termine stehen auf der Seite Staplerschein.
Mehr aus unseren Schulungen: Instagram @rogalsky_arbeitssicherheit














